Unsere zentralen Schwerpunkte sind: Sicherheit und Selbstverteidigung, Fitness, Koordination und Konzentration
Allgemeines:
Jede Unterrichtseinheit wird im Vorfeld genau und intensiv mittels eines Unterrichtsplanes vorbereitet und nachbearbeitet, um die Fortschritte des Kurses und der Schüler zu dokumentieren. Der Unterricht beginnt mit einem respektvollem Begrüßen - dem Seiza (Kniesitz). Hiernach folgen Erwärmung, Dehnung, der kleine Fitnessteil und die jeweilige Wochenthematik.
In allen Kursen werden zudem das japanische Zählen geübt, Theorie zum Karate und Inhalte zur Lernberatung besprochen. Die Unterrichtseinheit endet mit einem respektvollen Abgrüßen. In den Fortgeschrittenen Kursen werden die Schüler zusätzlich in Hinblick auf den Black Belt und/oder die Instructor C Ausbildung weiter in Theorie und Praxis unterrichtet. Dazu gibt es unsere einzigartige Black Ninja Instructor Ausbildung.
Prüfungen:
Unsere Gürtelprüfungen finden ganz unkompliziert direkt im Unterricht statt. Auch unsere Prüfungsvorbereitung ist immer direkt und kostenlos in unseren Unterricht integriert. Nach erfolgreicher Prüfung findet unsere traditionelle Gürtelverleihung mit einer speziellen Hanami Karate Zeremonie statt. Hier dürfen Eltern, Großeltern und Geschwister sehr gern zuschauen und ein paar schöne Erinnerungsfotos machen.
Gesundheit (Fitness):
Der erste Teil des Unterrichts ist der Fitnessteil. Er fördert die Gesundheit und schult die motorische Basis. Je besser ein Kind grundmotorisch ausgebildet ist, desto stärker, sicherer und selbstbewusster kann es sich in seiner Umwelt bewegen. Zudem werden Kondition, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Geschicklichkeit verbessert. Karate Kinder sind fit und stark. Verschiedene Übungen im Fitnessteil fördern, unterstützen und trainieren bestimmte Funktionen. Eine Stärkung des Bewegungsapparates, gute Beweglichkeit der Wirbelsäule und Dehnfähigkeit sind Voraussetzungen für einen gesunden Körper. Ziel des ersten Unterrichtsschwerpunktes ist es, ein ganzkörperliches Training zu bieten.
Koordination (Kata):
Der zweite Teil des Unterrichts sind die Technikblöcke, die sogenannte Kata. In einer Kata werden Einzeltechniken nach einem definierten Ablauf ausgeführt. Die Schüler werden sich ihres Körpers und ihrer Stärke bewusst. Die Techniken sollen kontrolliert und sauber ausgeführt werden. Je weiter die Schüler im Gürtelsystem kommen, desto schwieriger und anspruchsvoller werden die einzelnen Techniken und Technikkombinationen. Da die Techniken immer auf beiden Seiten gemacht werden, also rechts wie links, schulen die Kinder ihre beiden Gehirnhälften gleichermaßen. Dies führt zu einer Steigerung der Gehirnleistung und damit zur Verbesserung der Aufnahme- und Merkfähigkeit für Schule und Leben.
Konzentration (Kumite):
Der dritte Teil des Unterrichts, das Kumite, verbessert die Konzentration. Die Kinder lernen spielerisch, sich auf ein Ziel zu konzentrieren und die Karate Techniken zu kontrollieren. Gezielt werden Techniken zur Verteidigung mit der Lehrerin an der Pratze geübt, bis die eigene Körperbeherrschung und Kraft richtig eingesetzt werden kann. Techniken am Partner auszuführen, erfordert geistige Reife, Rücksichtnahme und Empathie. Erst wenn die Technik gut beherrscht wird, dürfen Kinder sie zusammen mit dem Partner üben. Das gilt vor allem auch für unser Escrima- und Waffentraining.
Selbstverteidigung (Sicherheit):
Im letzten Unterrichtsabschnitt geht es um Selbstschutz und Selbstverteidigung. Nicht nur praktische Anwendungen sind Inhalt, sondern vor allem auch präventive Maßnahmen werden geschult. Karate ist nicht nur Verteidigung, sondern auch Training zur Konfliktvermeidung. Die Kinder lernen hier bewusst den Umgang mit Fremden und brenzligen Situationen und trainieren, wie man darauf ruhig und klar reagiert. Konflikte erkennen und ausweichen ist das Ziel der Übung. Ziel des Sicherheitsteils ist es, Sicherheit und Selbstschutz durch Selbstbewusstsein zu erreichen. Nicht in die Opferrolle zu kommen, Befreiungstechniken, Abwehrtechniken, Verhaltens- und Reaktionsmuster durch ständige Wiederholung zu erlernen, zu verinnerlichen und zu automatisieren.
In den Schwerpunkten Kata, Kumite und Sicherheit werden pro Unterrichtseinheit immer ein bis zwei verschiedene Techniken geübt. Damit vermeiden wir Überforderung und unterstützen somit, dass alle Techniken immer sauber ausgeführt und sicher im Gedächtnis bleiben.
